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Nah dran an der Praxis – Kooperationsvereinbarung unterzeichnet!
Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg und Bethel Vor Ort stärken Ausbildung in der Heilerziehungspflege
G. Mennen, Stellv. Schulleiter, Prof. Dr. Steinhert, Geschäftsführer Bethel vor Ort, Dr. Plum-Eßmann, Schulleiterin, L. Turowski, Geschäftsführerin Bethel vor Ort
Unter dem Motto „Nah dran an der Praxis“ haben das Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg, Fachschule für Heilerziehungspflege, und Bethel Vor Ort, in Dortmund ansässiger Stiftungsbereich der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung auf den Weg gebracht. Ziel ist es, die Ausbildung in der Heilerziehungspflege qualitativ weiterzuentwickeln und die dreijährige Ausbildung praxisorientiert auszugestalten.

G. Mennen, Stellv. Schulleiter, L. Turowski, Geschäftsführerin Bethel vor Ort, Dr. Plum-Eßmann, Schulleiterin, Prof. Dr. Steinhart, Geschäftsführer Bethel vor Ort, K Krohne-Klaus, Referentin für Koordination und Unternehmensentwicklung, A. Bremer, Fachleiter
Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger sind staatlich anerkannte Fachkräfte im Bereich der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen. Das berufliche Selbstverständnis wird stark durch das Bewusstsein geprägt, Menschen mit Behinderungen ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Da die Erscheinungsformen sogenannter "Behinderungen" sehr unterschiedlich sind, besteht eine wichtige Kompetenz angehender Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger darin zu erkennen, in welchen Bereichen und in welchem Umfang ein Mensch Begleitung und (pflegerische) Unterstützung im Alltag benötigt. Auch eine individuelle Beratung bei der persönlichen Lebensgestaltung und die gezielte Förderung in bestimmten Lebensbereichen, gehört zu den Kernaufgaben der zukünftigen Fachkräfte.
Mitarbeitende des Stiftungsbereichs Bethel Vor Ort übernehmen am Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg den Unterricht im Fach Psychiatrie/Sozialpsychiatrie und bieten den Auszubildenden Einblicke in die Berufswelt von Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspflegern. Sowohl praxisorientierte Unterrichtseinheiten als auch Hospitationen in Einrichtungen innerhalb des Stiftungsbereichs Bethel Vor Ort sollen die Teilnehmenden des Ausbildungsganges auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereiten.
Auch hinsichtlich der integrierten Blockpraktika werden die Kooperationspartner eng zusammenarbeiten und somit die Schnittstelle zur Praxis immer wieder deutlich betonen.
Die Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin/zum Heilerziehungspfleger mündet nach zwei-jähriger schulischer Ausbildung mit Praktikumsphasen im Umfang von 16 Wochen in das einjährige Berufspraktikum. Nach erfolgreichem Abschluss wird die dreijährige Fachkraftausbildung mit der „Staatlichen Anerkennung als Heilerziehungspfleger/in“ beendet. Auch an dieser Stelle, dem Übergang in die Berufswelt, streben beide Parteien eine enge Kooperation an.
Die Vertragspartner sehen in der Zusammenarbeit einen großen Gewinn für die zukünftigen Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger und möchten durch das Angebot einer attraktiven Ausbildung ihren Beitrag dazu leisten, dass der Bedarf an Fachkräften dieser Berufsgruppe innerhalb der Stadt Dortmunds auch langfristig gedeckt werden kann.
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