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BP-Unterricht 08/09

Die zweite Blockunterrichtswoche im Berufspraktikum 2008/2009 ermöglichte den Berufspraktikantinnen und -praktikanten der Fachschulen des Sozialwesens und des Bildungsgangs Erzieher/in und Allgemeine Hochschulreife die Wahl zwischen den folgenden Themen.

Zu einzelnen Inhalten und Ergebnissen finden Sie Fotos, Materialien und Ergebnisse.

Nr.

Unterrichtsangebot

1

 

 

Kollegiale Beratung:

Inhaltlicher Schwerpunkt wird die Arbeit an (von Studierenden mitgebrachten!) Fällen aus der Praxis sein. Diese sollen unter rechtlichen Gesichtspunkten und mithilfe von Methoden der Gesprächsführung im Hinblick auf eine Lösungsorientierung bearbeitet werden.

2

 

Musik und Kunst – Minimusical in der sozialpädagogischen Praxis

Studierende erfinden in Gruppen ein Minimusical. Dazu gehören die Gestaltung von Texten, Liedern, Masken und Kulissen.

3

Bildungsaufgaben in Tageseinrichtungen für Kinder – Sprache - Fremdsprache:

In dieser Woche soll es nicht um die „Wiederauffrischung“ der eigenen Englischkenntnisse gehen, sondern vielmehr darum, wie man Kindern eine Fremdsprache (hier am Beispiel „Englisch“) näher bringen kann. Ein besonderer Schwerpunkt wird hierbei auf Englisch im Übergang vom Elementar- zum Primarbereich gelegt.

4

Bewegung ist Bildung

Lernen im Vorschulalter ist in erster Linie Lernen über Wahrnehmung und Bewegung und zwar über konkretes Handeln und über den Einsatz aller Sinne. Das Kind lernt im Spiel und es lernt dort am intensivsten, wo es selbst aktiv sein darf.

Aber wie gestalte ich Bewegungsangebote, die vielseitige Bildungschancen für Kinder eröffnen? Ausgehend von den Fragen und Unsicherheiten der Teilnehmer suchen wir nach Möglichkeiten,  Bewegungsangebote als Bildungsangebote zu gestalten.

5

Systematisch arbeiten in sozialpädagogischen Einrichtungen und Familienzentren:
Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren – Qualitätsentwicklung

Was ist denn ein „guter Kindergarten“? Was heißt eigentlich „Qualität“ in der pädagogischen Arbeit? Wie kann ich systematisch den Entwicklungsstand von Kindern meiner Gruppe erfassen? Diese Fragen wollen wir angehen, entsprechende Verfahrensweisen und Instrumente kennen lernen (LESK, SISMIK, SELDAK, KES, DORESI …) und Teile davon in praktischen Übungen / der Analyse von Filmsequenzen (auch vor Ort in der eigenen Praxis) erproben oder bei einer Exkursion in einem Dortmunder Familienzentrum entdecken.

6

Kommunalpolitische Interessenvertretung

In dieser Woche geht es um eine sehr praxisorientierte Einführung in die Kinder- und Jugendpolitik in Dortmund. Einige Fragestellungen werden sein: Wie sehen Partizipationsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche aus? - Wo können Kinder und Jugendliche mitgestalten? - Wie können Erzieher diese Möglichkeiten transparent machen?

Nach einer kurzen theoretischen Einführung besuchen Sie u.a. das Dortmunder Rathaus, entwickeln eine kindgerechte Rathausführung und lernen das Büro für Kinderenteressen kennen.

7

Kreative Zugänge zu aktuellen Bilderbüchern / Kinder- und Jugendliteratur

Ausgehend von aktuellen Bilderbüchern werden Anregungen und methodische Hinweise zur kreativen Leseförderung und Literacy-Erziehung für unterschiedliche Zielgruppen (Kinder in Tageseinrichtungen, Schülerinnen und Schüler in der OGS) entwickelt und erprobt. Dazu wird das fachliche und methodische Repertoire des Zentrums „jugendstil:“ – kinder- und jugendliteraturzentrum nrw“ eingebunden. Ziel dieser BP-Woche ist es, zu ausgewählten Bilderbüchern kreative Zugänge zu entwickeln und praktisch zu gestalten. Erarbeitete Ideen und Materialien werden in einem „Methodenköfferchen“ gesammelt.

8

Sterben, Tod und Trauer bei Menschen mit geistiger Behinderung

Begegnungen mit dem Sterben in Kunst, Musik und Literatur. Erfahrungen im heilerziehungspflegerischen Alltag können bearbeitet werden. Aspekte der Pflege bei sterbenden Klienten werden vertieft und Möglichkeiten der Trauerarbeit mit geistig behinderten Erwachsenen sowie Überlegungen, wie Menschen auf diese Phase ihres Lebens vorbereitet werden können, werden erarbeitet. Gestaltung einer Trauerfeier im Wohnheim/ in der Werkstatt, Trauer bei Menschen mit geistiger Behinderung, evtl. Besuch des Krematoriums am Hauptfriedhof.

9

Entspannungsverfahren und Deeskalationstraining

Während der BP-Woche werden verschiedene Entspannungstechniken sowie Konfliktlösungsstrategien vorgestellt und ausprobiert. Im Mittelpunkt stehen:

  • Entwicklung von Konfliktlösungsmustern
  • Entspannungsverfahren
  • Meditation als Stressbewältigungshilfen für den Berufsalltag sowie zur Förderung von Handlungsfähigkeit und Selbstbewusstsein
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